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Roland JD-Xi Synthesizer

05.01.2015 um 14:02

Die Gerüchteküche brodelt mal wieder in den Sozialen Medien. Es sind Fotos vom brandneuen JD-Xi-Synthesizer von Roland aufgetaucht. ... und das war's eigentlich auch schon an Informationen ... Sie wissen aber wahrscheinlich, dass in Kürze wieder die NAMM stattfindet. Und der Roland Aira Line-Up war letztes Jahr um diese Zeit auch schon Gegenstand von allerlei Gerüchten.

roland-JD-Xi

Also genau wie im Januar 2014 gibt es wieder ein paar nicht allzu aussagekräftige Fotos von Aira-Produkten, und alles ist wie immer ohne Gewähr ...

Aber Spaß beiseite: das 'Muster', dem Roland in den letzten Jahren treu geblieben ist, erkennen wir wohl auch irgendwie im JD-Xi wieder. In den Achtzigerjahren kam Roland mit den Juno- und Jupiter-Synthesizern. In der jüngeren Vergangenheit trugen die neuen Synths von Roland auch diese Namen. Beim JD-Xi scheint es, als ob Roland die alte JD-Serie wieder aufgreift.

Kleine Geschichtsstunde

In den Neunzigerjahren gab es zwei Roland JD-Modelle: den enormen JD-880 und das Rackmodul JD-990. Ersterer war ein Synthesizer, der noch immer als einer der schönsten Synths, die es je gab, gilt.

Das Layout erinnerte an ein Cockpit voller Schieber, Knöpfchen und Taster, was ein Kontrapunkt zu den Synthesizern der späten 80er gewesen sein dürfte, die ausgesprochen wenige Bedienelemente hatten. Cursortasten, ein kleines Display – das war damals so ziemlich alles. Roland gab seinen Anhängern damit eindeutig den Auftrag, gefälligst selber Klänge zu entwerfen. Der JD-800 lud dazu regelrecht ein.

Der JD-990 folgte etwas später und war im Prinzip die Modulversion des JD-880, wobei Roland ihm auch die meisten Sounds des JV-80 mitgegeben hatte. Nennenswert am JD-990 waren auch der Ringmodulator und der Oszillator-Sync. Beide JDs waren übrigens echte ROMplers (mit ROM-Samples als Quelle also). Der JD-990 wurde zum Vorgänger des JV-1080, dem wiederum der XV-3080 folgte. Die JDs waren damals echte Studio-Tiger, und auch heute sind sie noch heißbegehrt.

roland-JD-Xi

Der JD-Xi

Äußerlich gleicht der JD-Xi dem JD-800 absolut nicht , aber das soll die Vorfreude nicht trüben. Es ist schon die eine oder andere Spezifikation im Umlauf, aber natürlich ist alle Info noch ohne Gewähr:analoger Synthese mit Sägezahn-, Dreiecks- und Rechteckwelle

  • analoger Synthese mit Sägezahn-, Dreiecks- und Rechteckwelle
  • Sub-Oszillator mit den Wellenformen Puls und Sägezahn
  • analoger Lowpass-Filter
  • digitale Filter aus dem System-1 (LPF, HPF, BPF, PKG)
  • Vocoder mit dazugehörigem Mikrofoneingang
  • Sequencer im Stile des TB-303
  • LFO mit den Wellenformen Dreieck, Rechteck, Sägezahn sowie Sample&Hold
  • digitale Synthese – ein Teil analog, ein Teil Vocoder
  • anschlagdynamische Klaviatur mit 37 Tasten
  • Pitch Wheel
  • Modulation Wheel
  • diverse Drehregler für schnelle Bedienung

Für Bühne und Studio

Roland hat anscheinend den MicroKorg gründlich studiert und dabei auch die Roland Gaia und System-1 nicht aus dem Auge verloren. Kurz und gut: eine echte Live-Kiste auf der Bühne und ein herrlicher 'Bastel'-Synthesizer im Studio. Für die Fans von Aira-Produkten dämmert am Horizont ein guter Roland-Grund mehr, das Sparschwein mal wieder zu schlachten.

Wenn uns nicht alles täuscht, werden Sie dies jedoch nicht bereuen. Wir bleiben jedenfalls für Sie dran. Auf der NAMM Ende Januar wird es sicher Neues zum JD-Xi geben. Stay tuned!

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